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Zahnpasta - Die Inhaltsstoffe

Kurzinfo

Täglich verwenden wir sie - die Zahnpasta. Aber wissen wir eigentlich was drin ist?

Detailinfo

Das Zähneputzen ist für den lebenslangen Erhalt der Mundgesundheit unerlässlich. Dabei ergänzen sich eine geeignete Putztechnik, eine Zahnbürste und Zahnpasta sinnvoll zur Basispflege.

Die Verwendung von Zahnpasten dient dem Ziel, die Zähne mechanisch gut von Zahnbelag zu befreien. Die für das Zähneputzen benötigte Putzzeit wird durch schmirgelnde Substanzen und oberflächenaktive Schaumbildner zur besseren Verteilung auf den Zahnoberflächen verkürzt.

Zusammensetzung von handelsüblichen Zahnpasten:

.) Wasser

.) Feuchthaltemittel wie z.B. Glycerin, Sorbit, Xylit, Propylenglykol

.) Bindemittel (Alginate, Alginate, Carragenan, Methylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Natriumcarboxymethylcellulose)

.) Süßstoffe wie Saccharin, Aspartam, Xylit, Cyclamat

.) Tenside (für die Schaumbildung) wie Aminfluorid, Natrioumlaurylsulfat, Natriumlaurylsarcosinat

.) Geschmackszusätze: Pfefferminzöl, Menthol, Nelkenöl, Anisöl, Fenchelöl, Limonene

.) Farbstoffe: Titandioxid; Patentblau V, Chlorophyllin, Chinolingelb

.) Konservierungsmittel: Backpulver / Natriumhydrogencarbonat, Chlorhexidindigluconat, Methylparaben, p-Hydroxybenzoesäurepropylester

.) Putzkörper unterscheiden sich nicht nur in ihrem Volumenanteil an der Zahnpasta, sondern auch in Härte, Kornform und -größe. Dadurch errechnet sich die "abschmirgelnde Wirkung" (Abrasivität) - gemessen als sogenannter RDA-Wert. Liegt der RDA-Wert über 100 so ist diese Zahnpasta nicht zu empfehlen (Zahnsubstanz wird geschädigt), liegt der RDA-Wert unter 60 so handelt es sich um eine zahnsubstanzschonende Zahnpasta.

.) Fluoride (Natriumfluorid, Aminfluoride (z. B. Olaflur), Zinnfluorid, Natriummonofluorphosphat) zur Vorbeugung gegen Zahnfäule und zur remineralisierenden Behandlung der Zahnsubstanz. Für Jugendliche und Erwachsene ist ein Fluoridgehalt von 1.000 bis 1.500 ppm vorgesehen. Kinder unter 6 Jahren sollten eine Zahnpasta mit maximal 500 ppm verwenden. Zahnpasten mit mehr als 5.000 ppm gelten als Arzneimittel und sind nur in der Apotheke erhältlich.

.) Zusätze gegen Überempfindlichkeiten (kalt, süß, sauer) sind Fluoride, Kaliumnitrat, Strontiumchlorid, Kaliumchlorid, Zinnclorid, Hydroxylapatit.

.) Weißmacher - sogenannte aufhellende Substanzen gegen verfärbte Zahnbeläge wie z.B. Pentanatriumtriphosphat, Tetracalciumpyrophosphat, Natriumtripolyphosphat, Tetranatriumpyrophosphat, Dinatriumphosphat, Papain (fleckenlösendes Enzym). Die Bildung von Zahnstein wird üblicherweise durch Pyrophosphate, die auch in Weißmacher-Zahnpasten zu finden sind, und Zinkverbindungen teilweise verhindert.

ACHTUNG: Menschen mit freiliegenden bzw. überempfindlichen Zahnhälsen sollten Weißmacher-Zahnpasten meiden!

.) Zusatzstoffe gegen Mundgeruch wie z.B. eine Kombination von Zinklaktat mit Aminfluorid und Zinnfluorid sowie ätherische Öle.

2015-02-19 12:21:34