Informationen über Anästhesie - - Betäubung

Kurzinfo:

Unter der Anästhesie in der Zahnmedizin versteht man die verschiedenen Verfahren der Betäubung (Anästhesie), die der Schmerzausschaltung dienen, um einen Eingriff im Zahn- bzw. Kieferbereich vornehmen zu können. Die Indikation zur Anästhesie bei zahnmedizinischen Eingriffen ist abhängig von der Art des Eingriffes als auch vom Wunsch des Patienten. Bei großen Eingriffen entscheidet der Eingriff, welche Anästhesieform gewählt werden sollte. Bei Operationen im Bereich des Mundraumes, die über die zahnmedizinische Versorgung hinausgehen, ist oft eine Vollnarkose erforderlich.

Methoden - Anästhesie:

  • Analgosedierung
  • Bei der Sedierung bekommt der Patient ein Medikament, welches ihn in einen leichten Schlaf versetzt. Bei der Analgosedierung wird es in Kombination mit einem Schmerzmittel (z.B. Opiat) verabreicht, welches das Schmerzempfinden reduziert bzw. ausschaltet. Diese oft auch als Kurznarkose bezeichnete Anästhesieform eignet sich bei Angstpatienten ebenso wie bei längeren Eingriffen.

  • Kurznarkose
  • Bei dieser Narkoseart werden Ihnen ein Analgetikum und ein Sedativum verabreicht. Die Analgesie schaltet den Schmerz aus und die Sedierung macht Sie ruhiger.

  • Lachgas
  • In der Medizin wird Lachgas gegen den Schmerz zu Narkosezwecken benutzt oder in fixer Kombination von 50 % Lachgas und 50 % Sauerstoff (MEOPA) zur Schmerzbehandlung für kurze, mäßig schmerzhafte chirurgische Eingriffe. Eine weite Verbreitung hat es außerdem als sogenannte titrierbare Lachgas-Sedierung in der Zahnmedizin erlangt. Es ist das älteste und ein relativ nebenwirkungsarmes Narkosemittel.

  • Lokalanästhesie
  • Die Lokalanästhesie ist das gängige Verfahren in der Zahnmedizin. Dabei wird mittels einer Spritze ein Betäubungsmittel verabreicht. Hierbei werden zwei Formen unterschieden. Zum einen kann bei der sogenannten Infiltrationsanästhesie das Anästhetikum im Bereich des zu behandelnden Zahnes gespritzt werden. Zum anderen kann, gerade bei Eingriffen am Unterkiefer, eine Leitungsanästhesie erfolgen.

  • Narkose
  • Oberflächenanästhesie
  • Bei einer Oberflächenanästhesie wird ein Medikament, meist in flüssiger Form auf die Schleimhaut aufgetragen und führt dann zur lokalen Betäubung der Schleimhaut. Insbesondere bei Kindern ist es bewährt vor der Gabe des eigentlichen Lokalanästhetikums.

  • Rauschnarkose
  • Bei dieser Narkoseart werden Ihnen ein Analgetikum und ein Sedativum verabreicht. Die Analgesie schaltet den Schmerz aus und die Sedierung macht Sie ruhiger.

  • Vollnarkose
  • Bei der Vollnarkose wird der Patient vollnarkotisiert. Das bedeutet, er wird künstlich beatmet und überwacht, während der Eingriff erfolgt. Eine Vollnarkose ist mit höheren Risiken verbunden als eine Lokalanästhesie.

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